Die Wand

Videoinstallation 2012 - 2 Filme á 12 Minuten und eine Wand

Diese Installation war die Abschlussarbeit meines Meisterschüler Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst
Auf VIMEO können Sie sich die beiden Videos zur Arbeit ansehen:

Video Handwerkersendung
Video Künstlerprofil

Das Passwort für beide Filme lautet: hartmut

Die Installation besteht aus einer Wand aus Gipskarton (ca. 4m x 2,5m x 0,6) und zwei Filmen, die auf 42" Flachbildscreens im gleichen Raum zu sehen sind. 

 

Die beiden etwa 10-minütigen Filme erzählen jeweils eine unterschiedliche Geschichte, wie die Wand entstanden ist. Ein Film "Hartmut der Handwerker" erzählt im Docutainment-Stil wie dieser Hartmut einen Auftrag bekommt und dann mit seinem Assistenten die Wand an einem Tag baut. Bewegte Kamera, doofe Übergangsmoderationen, treibende Musik und schnelle Schnitte erinnern an das Privatfernsehen. 

Der andere Film erzählt von einem angeblich populären Künstler, dessen neuste Arbeit diese Wand ist. Ihre Funktion ist das Lösen einer kreativen Blockade. Dabei wird diese Wand in ihrer Bedeutung stark aufgeladen durch den Kontext, in dem sie vorgestellt wird. Die Ästhetik dieses Films orientiert sich an aufwendigeren Reportagen von Arte und 3Sat. 

Der Hauptdarsteller und der Sprecher aus dem Off sind bei  beiden Filmen gleich. 

 

Die Arbeit behandelt das Thema "Glaubwürdigkeit in Medien" und wie man dieser erzeugt. Es stellt sich heraus, dass eben diese "Glaubwürdigkeit" eine Zutat ist, die sich Unabhängig von der Realität einsetzen lässt, oder nicht?